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202-10200 Ausfall: Mensch, Dein Recht! - Kulturelle Teilhabe

Kulturelle Partizipation als Leitgedanke für die urbane Entwicklung


Beginn Do., 23.04.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr Eintritt frei!
Dauer 1 x
Kursleitung Prof. Dr. Max Fuchs

Der Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beschreibt das Recht auf kulturelle Teilhabe folgendermaßen: "Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben."

Kulturelle Teilhabe beschränkt sich somit nicht nur auf das "Schöngeistige", sondern ist vielmehr als eine breite Partizipation am gesellschaftlichen Leben zu verstehen.


Im kommunalen Umfeld ist die kulturelle Entwicklung und Teilhabe häufig mit stadtplanerischen und architektonischen Fragen verbunden. Darüber hinaus verändern sich Städte verstärkt in der Zusammensetzung der Bevölkerung und veröden vermehrt in den Innenstädten, da u. a. der Einzelhandel wegbricht und Wohnraum wegfällt bzw. überteuert ist. Auch die Fragen nach Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Offenheit sind so wichtig wie selten zuvor. Dies benötigt neue Strategien, um das gesellschaftliche Zusammenleben und die Attraktivität des urbanen Umfelds zu erhalten und zu stärken. Die Schnittstelle von Stadt, Raum und Kultur unter dem Aspekt der kulturellen Partizipation zu betrachten, kann ein wichtiger und richtiger Ansatz für ein zukunftsfähiges Modell der Stadtentwicklung sein und umfasst viel mehr als bauliche Veränderungen.


Was bedeutet kulturelle Partizipation, wie kann das Recht darauf verwirklicht werden und kann sie das "Raumbild" in den Städten nachhaltig verändern? Diesen Fragen wird der anerkannte Kulturwissenschaftler und Hochschullehrer Prof. Dr. Max Fuchs in seinem Vortrag nachgehen. Der gebürtige Saarländer war u. a. Vorsitzender des Deutschen Kulturrates (2001 - 2013), Direktor der Akademie Remscheid für kulturelle Bildung (1988 - 2013) und auch Mitglied im Kuratorium des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft (bis 2019). Mit zahlreichen Veröffentlichungen zu Kulturtheorie und -politik, Bildungstheorie und Kulturgeschichte ist er als ausgewiesener Experte bekannt. Nach seinem Vortrag besteht Raum für Fragen und Diskussion.



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